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Kindergarten Kinderhaus am Mondsteinweg Bielefeld Kinderhaus am Mondsteinweg Kinderhaus am Mondsteinweg
Es geht nur gemeinsam !
Kinderhaus am Mondsteinweg      Zirkonstraße 60     33739 Bielefeld       Telefon 05206/2817       Fax 05206/969009
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Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, sich selber und gegenseitig mit ihren seelischen, geistigen und körperlichen Stärken und Schwächen, ihrem Vermögen und ihren Defiziten, ihren Fähigkeiten und Mängeln zu begegnen und zu akzeptieren, um so zu einer befriedigenden Stellung in ihrer sozialen Umwelt zu gelangen. In diesem Sinne arbeitet der Verein für „alle Kinder“, also für Kinder mit und ohne Behinderung.
§2 (2) der Satzung von KindSein e.V., “Vereinszweck“
Das Kinderhaus am Mondsteinweg ist von Beginn an und über viele Jahre Schwerpunkteinrichtung. Schon in der Planungsphase stand fest, dass die integrative Erziehung ein wichtiger Teil der Konzeption sein sollte. Das Kinderhaus soll allen Kindern offen stehen. Allen soll die Chance gegeben werden, sich in ihrer Unterschiedlichkeit, mit ihren Stärken und Schwächen im täglichen Umgang miteinander zu erleben und zu akzeptieren. Jedes Kind ist ein wichtiges Element der Gemeinschaft. Kinder im Vorschulalter lernen über die Nachahmung. Für das Kind mit Behinderung gehen von den anderen Kindern enorme Entwicklungsreize aus. Allein schon durch das Vorbild der anderen lernt es und entwickelt sich weiter. Letztendlich aber profitieren alle vom Zusammensein. Alle Kinder lernen Jeder hat seinen Platz in unserer Gruppe. Sie nehmen Anteil daran, dass es Kinder gibt, die es mit Manchem schwerer haben als sie selbst. Wir freuen uns gemeinsam an den Fortschritten. Sie fühlen sich auch mit den eigenen Schwächen angenommen, weil nicht nur der Schnellste und Beste zählt. Sie erleben, auch durch das Vorbild des Erwachsenen, Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft und entwickeln Einfühlungsvermögen. Jedes Kind bringt durch seine ganz persönliche Eigenart etwas Anderes in die Gruppe hinein. Ein Kind mit Körperbehinderung kann beispielsweise zu einem ruhenden Pol in der Gruppe werden, weil es nicht mit den anderen toben und tollen kann. Ein Kind mit geistiger Behinderung kann durch sein freundliches Wesen ein liebevolles Miteinander- Umgehen fördern. Diese Prozesse zu unterstützen und zu begleiten, jedes Kind in seiner Individualität wahrzunehmen und zu fördern, und die Kinder zu einem guten Miteinander zu führen, ist Anliegen der integrativen Arbeit. Das Kinderhaus  bietet die Förderplätze in zwei „Kleinen altersgemischten Gruppen“ an. Diese Gruppen bestehen aus jeweils 15 Kindern im Alter von einem Jahr bis zur Einschulung, davon haben zwei bis drei Kinder besonderen Förderbedarf. Zusätzlich zum üblichen Personalschlüssel finanziert der LWL (Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster) Stunden für Heilpädagogik. Diese werden  im Kinderhaus so verteilt, dass für jede Gruppe eine Heilpädagogin zur Verfügung steht. Damit ist insbesondere in den Vormittagsstunden eine sehr nahe Begleitung der Kinder mit Förderbedarf gewährleistet. Die Heilpädagogin arbeitet in der Gruppe mit, um so den Integrationsprozess anzuregen und zu unterstützen, so dass alle Kinder davon profitieren. Da die integrative Arbeit Teil der Gesamtkonzeption ist, ist es selbstverständlich, dass das gesamte Team diese Arbeit mit trägt und sich den daraus erwachsenden Anforderungen stellt. Interne und externe Fortbildungen stützen diese Arbeit. Neben der heilpädagogischen Arbeit im Gruppenalltag kommen je nach Bedarf der Kinder stundenweise Therapeut/innen ins Kinderhaus. Zurzeit sind dies: Eine Sprachtherapeutin, eine Motopädin und eine Physiotherapeutin.
Die Kerngedanken unserer pädagogischen Konzeption entsprechen den Bedürfnissen aller Kinder und kommen im Besonderen denen der Kinder mit Behinderung und ihrer Förderung zugute. Unter anderem heißt das:  den Kindern gute Sinneserfahrungen zu ermöglichen und damit ihre Wahrnehmung   zu fördern, sie Sinnvolles erleben zu lassen und damit ihr Denken und ihre Handlungsfähigkeit zu unterstützen, mit ihnen Alltag zu leben und damit die Entwicklung lebenspraktischer Fähigkeiten zu fördern, den Kindern viele motorische Anreize zu bieten und ihnen damit die Möglichkeit zu geben, Basiserfahrungen zu machen, die Grundlage sind für alles weitere Lernen,  klare Strukturen und Rhythmus im Tages-, Wochen- und Jahresablauf zu pflegen und damit Sicherheit und Orientierung zu bieten.
Integration