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Unser Kinderhaus

Unsere Geschichte

Vier Jahre lagen zwischen der Idee und dem ersten Kind im Haus. In dieser Zeit entstand aus einem Verein eine Kindertagesstätte, die bis heute denselben Leuten gehört, die sie brauchen: den Familien.

Zuerst war der Verein.

Im Februar 1992 gründete sich KindSein e.V., eingetragen beim Amtsgericht Bielefeld. Der Vereinszweck ist seither derselbe: Kindern zu einer Umgebung zu verhelfen, in der sie sich, ihre Menschen, die Natur und ihre weitere Umwelt mit allen Sinnen erfahren, begreifen, erfassen – also wirklich erleben können.

Im Januar 1996 öffnete das Kinderhaus am Mondsteinweg, ins Leben gerufen von einer Gruppe engagierter Menschen. Aus dem Satz in der Satzung war ein Gebäude mit Garten geworden.

Die Zufahrt zum Kinderhaus, links der Backsteinturm mit blauer Tür unter einem großen Kastanienbaum
Die Zufahrt, wie sie jeden Morgen aussieht

Integrativ von der ersten Stunde.

Das Kinderhaus war von Beginn an Schwerpunkteinrichtung: Kinder mit und ohne Behinderung wachsen hier zusammen auf, und das stand in der Konzeption, bevor das erste Kind kam. Der Verein bindet seine Arbeit ausdrücklich an alle Kinder – unabhängig von Herkunft, Ethnie, Geschlecht, Religion oder einer möglichen Beeinträchtigung.

Ebenso alt ist der zweite Grundzug: Pädagogik, Gebäude und Außenanlagen folgen den Gedanken von Hugo Kükelhaus. Wer heute durchs Foyer geht, steht auf Kopfsteinpflaster vor einem Lehmofen – gebaut, damit ein Haus sich anfassen lässt.

Das Foyer mit dem runden Lehmofen auf einem Kopfsteinpflaster-Rund, daneben eine blaue Säule
Der Lehmofen im Foyer

Dreißig Jahre später

Bis zu 80 Kinder in vier Gruppen, rund 25 Menschen im Team, ein Garten von etwa 7.000 Quadratmetern. Was 1992 als Satz in einer Satzung begann, ist heute ein Haus, das jeden Morgen um halb acht aufschließt.